presented by (c) medeax 2001

E L E K T R O S M O G

6 Gründe, warum Sie sich mit Esmog beschäftigen sollten:

  1. Sie benutzen ein Handy.


  2. Sie benutzen kein Handy, leben aber in der Nähe einer Mobilfunk-Antenne.


  3. Sie benutzen ein digitales schnurloses Heimtelefon.


  4. Sie leben im Einzugsgebiet eines Radars.


  5. Sie bevorzugen den drahtlosen Austausch Ihres Computers mit anderen Geräten.


  6. Sie leben mit sonstigen elektrischen oder elektronischen Geräten.

nach oben a k t u e l l

Sie benutzen ein Handy.



Mal ehrlich!

Benötigen Sie wirklich ein Handy?
nach oben Ja Nein


Ja? Warum eigentlich?
nach oben
für den Job
für die Sicherheit
für sonstiges:


nach oben Ist ja gut - wir möchten Sie nicht vom Gegenteil überzeugen.

Unser Motiv? Ein flammender Appell für einen sparsamen und kurzweiligen Gebrauch des Mobiltelefons.


nach oben Nehmen Sie sich 4 Argumente lang Zeit:
  1. Handys können Krankheiten mit verursachen


  2. Deutsche Grenzwerte überhöht


  3. Forschung schreitet voran


  4. Problemlösung

nach oben 1. A r g u m e n t

Handys können Krankheiten mit verursachen



Deutsche Handys sind niederfrequent gepulst

Seien es nun athermische oder mikrothermische Effekte: alles deutet darauf hin, dass Schäden an den Molekülen der Erbsubstanz und an den Proteinen durch kurzzeitige starke lokale Erwärmung hervorgerufen werden können.

Dies ist vor allem bei der Bewertung gepulster Felder zu beachten, denn bei solchen Feldern kann trotz geringer mittlerer Leistungsflussdichte die im Puls absorbierte Leistung hoch sein.

Quelle: Aktuelle Forschungsergebnisse des Ecolog Instituts, Hannover

Mit der niederfrequenten Pulsung, die bei den GSM-Handys den hochfrequenten Trägerwellen unterliegt, kann die körpereigene "Biorhythmik" beeinträchtigt sein, so eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin bereits Ende 1998. Dr. Gabriele Freude, eine beteiligte Wissenschaftlerin, erklärte zu den Ergebnissen:

Offensichtlich können die Strahlungsdosen eines handelsüblichen GSM-Handys die bioelektrische Hirnaktivität beeinflussen, wobei diese Effekte nur bei bestimmten Anforderungen und in Abhängigkeit von der Hirntopographie auftreten.

Quelle: Datadiwan - Elektrosmog-Report - März/1999
nach oben Durch gepulste Felder wird die Immunreaktion von Zellen um 90% reduziert. Nicht so us-amerikanische Handys, die auf der CDMA-Technik - also ungepulste, rauschähnliche Analogsignale - beruhen. Diese ist biologisch weit weniger gefährlich als der europäische GSM-Standard, wird aber aus patentrechtlichen Gründen in Deutschland nicht genutzt. Bleibt die Hoffnung auf die neue UMTS-Generation, die wenigstens ungepulst daher kommt. Welche Schäden diese Technologie mit bringt, bleibt unabhängiger Forschung überlassen.


Manche Wellen will niemand

Die Tatsache, dass Handys hochfrequente Mikrowellen verwenden, ist wissenschaftlich anerkannt. Und Mikrowellen können - mit ihrer Fähigkeit der Gewebe-Durchdringung - den menschlichen Corpus beeinflussen. Ja, den elektromagnetischen Feldern werden sogar direkt schädigende Auswirkungen auf den menschlichen Organismus zugeschrieben:

  • morphologische (= organische)
  • zelluläre (= eine Zelle betreffend)
  • chemische Veränderungen

Indem Wärme auf einzelne Moleküle einwirkt, entstehen mikrothermische Effekte, die Funktionen der Zellmembran beeinträchtigen können. Doch neben elektromagnetischen Wärmeeffekten entwickeln diese Geräte so genannte athermische Wirkungen. Wirkungen, die derzeit mit keinem Messgerät nachgewiesen werden können. Kaum erforscht, eröffnen sie ein weites Feld der Spekulation.


Ein problematischer Faktor [der Handys] ist die kurze Stummelantenne. Idealen Empfang könnte nur eine wesentlich längere Antenne (halbe Wellenlänge) gewährleisten, doch damit wäre die Reichweite eines Handys viel zu groß. Folglich hat man die Antenne ‚verkrüppelt'. Eine schlechtere Antennenankopplung bedeutet eine Reduzierung des nutzbaren Transversalwellenanteils, und damit steigt proportional der Anteil der Longitudinalwellen. Allgemein wird behauptet, die kürzere Antenne sei aufgrund der geringeren Reichweite sogar biologisch sinnvoll - doch das Gegenteil ist der Fall. Da man den Anteil der Longitudinalwellen nicht misst, gibt es auch keinen Protest. Es existiert ja keine von der Wissenschaft anerkannte Theorie zu diesen Longitudinalwellen. Ohne Theorie können auch keine Messgeräte gebaut werden - und was nicht gemessen werden kann, existiert auch nicht.
nach oben
Quelle: Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl in Hagia Chora 05/2000


Typische Krankheitsbilder
nach oben Viele Untersuchungsergebnisse - so das Ecolog-Institut - weisen folgende gesundheitlichen Risiken durch den Gebrauch von Mobiltelefonen nach:
  • Schwächung des Immunsystems
  • Beeinflussung des Zentralen Nervensystems
  • Veränderungen des Gehirnpotentials
  • Beeinträchtigungen des Hormonsystems
  • Potenzstörungen
  • Krebserkrankungen (aufgrund langer Latenzzeiten derzeit nur vermutet)
Insbesondere Kinder und Jugendliche sind aufgrund ihres akuten Körperaufbaus durch elektromagnetische Strahlen stark gefährdet. Angesichts des modischen Chics eines individuellen Handys ein bedenklicher Umstand.

Grossbritannien hat vor dem erschreckenden Hintergrund konkrete Maßnahmen ergriffen: Handyhersteller sind dort gesetzlich verpflichtet, Warnhinweise auf Verpackungen zu formulieren.

Auch in Deutschland wächst angesichts einer zunehmenden Anzahl an Bürgerinitiativen der Druck auf die Regierung, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages hat man sich des Themas zwischenzeitlich angenommen - die britische Regelung wird gegenwärtig für den deutschen Markt diskutiert. Bedenklich auch hier: die athermischen Effekte werden von dem thermischen Messverfahren zur Feststellung des SAR-Wertes einzelner Handys nicht berücksichtigt.


Weitere Argumente vonnöten?
nach oben
Ja, die Auswahl bitte. Nein, überzeugt.


2. A r g u m e n t

Deutsche Grenzwerte überhöht


Die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF) empfiehlt Grenzwerte von 1 nW/qm für die summierte Leistungsflussdichte gepulster Strahlung. So zeigen die Studien des Lübecker Medizinphysikers Dr. Leprecht von Klitzing, dass Menschen bereits bei einer Leistungsflussdichte von einem Nanowatt pro Quadtratzentimeter krank werden, bestrahlt man sie über längere Zeit mit gepulsten Mikrowellen. Auch das Ecolog-Institut kommt zu folgendem Ergebnis:

Untersuchungsergebnisse für alle Ebenen der Krebsentwicklung von der Schädigung der Erbsubstanz, über die ungehemmte Vermehrung von Zellen und Schwächungen des Immunsystems bis zur Manifestation der Krankheit belegen Wirkungen bei Leistungsflussdichten von weniger als 1 W/qm, für einzelne Stufen der Entwicklung der Krankheit sind möglicherweise bereits Intensitäten von 0,1 W/qm und weniger wirksam.

Quelle: Aktuelle Forschungsergebnisse des Ecolog Institutes, Hannover

In Deutschland liegen die Grenzwerte gegenwärtig weit darüber. International ist die Öffentlichkeit hier weit weniger geschützt als in anderen Erdteilen.

Empfehlungen für Vorsorgegrenzwerte und gesetzliche Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder
(Frequenzbereiche: D-Netze = 900 und E-Netze = 1800 MHz)

Institution/Land

400 - 2000 MHz

 

Elektr. Feld

Leistungsflussdichte

ECOLOG-Institut

2,0 V/m

0,01 W/m2

Deutschland (1)

27,5 V/m - 61,5 V/m

900 MHz: 4.5 W/m2
1800 MHz: 9 W/m2

Schweiz (2)

900 MHz: 4,0 V/m
1800 MHz: 6,0 V/m

 

Italien (3)

6,0 V/m

0,1 W/m2

Rußland

 

0,02 W/m2

Australien/Neuseeland

 

2 W/m2

Bundesverband gegen Elektrosmog u.a. (4)

ungepulst:
0,2 V/m / 0,02 V/m

gepulst:
0,02 V/m / 0,002 V/m

ungepulst:
100 W/m2 / 1 W/m2

gepulst:
1 W/m2 / 0,01 W/m2

(1) Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV), 16. Dezember 1996 und Deutsche Elektrosmog-Verordnung 1997
(2) Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung, 23. Dezember 1999
(3) Erlass für Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor Feldern mit Radiofrequenz, 11. September 1998
(4) Resolution (s. EMF-Monitor 4/99) (Vorsorgegrenzwerte für Wach- / Ruhe- und Schlafbereich;
     1 nW/cm2 = 10-5 W/m2)


Grundlage der Elektrosmog-Verordnung sind die Empfehlungen der Strahlenschutz-Kommission SSK, der Strahlenschutzvereinigung IRPA und der Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen ICNIRP. Und, so der ICNIRP-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Bernhardt: "Zweifelsfrei verstanden haben wir nur die thermische Wirkung - und nur auf dieser Basis können wir derzeit Grenzwerte festlegen." Abgesehen davon, dass die geltenden Grenzwerte sich nicht auf den Handygebrauch beziehen.

Die Grenzwerte der seit 1997 gültigen Elektrosmog-Verordnung (26. BlmschV) erfassen die Sendeanlagen der Mobilfunknetzbetreiber. Die Strahlenschutzkommission des Bundes (SSK) prüft derzeit, ob hinsichtlich der Sendeanlagen neue Vorsorgeregelungen notwendig sind.
nach oben Auszug aus gemeinsamer Presseerklärung von BMU und BfS am 2.8.2000

Das NOVA-Institut empfiehlt als Grenzwert für die Handy-Nutzung einen SAR-Wert von 0,2 Watt/kg Körpergewebe. Tatsächlich steigen die Werte bei den meisten neueren Handys auf bis zu 1,45 W/kg an.


Weitere Argumente vonnöten?
nach oben
Ja, die Auswahl bitte. Nein, überzeugt.


3. A r g u m e n t

Forschung schreitet voran

Das Bundesumweltministerium hat die von Handys ausgehende Elektrosmog-Gefahr erkannt und eine Verdopplung des Forschungsetats auf 4 Mio. DM im Jahr 2002 bewilligt.

Angesichts der zunehmenden Sensibilisierung der Bevölkerung geben manche Handy-Hersteller potenzielle Gefahren der Handy-Nutzung zu. Nokia, Motorola und Ericsson haben US-Patente angemeldet, die die elektromagnetische Strahlung reduzieren sollen. Im Patentantrag gesteht Nokia ein, dass bei längerer elektromagnetischer Strahlung bösartige Tumore entstehen können. Hintergrund sind sicherlich anhängige Zivilrechtsklagen von Krebskranken in den USA. Vielleicht muß der öffentliche Druck in Deutschland verstärkt werden, vergegenwärtigt man sich, dass das von T-Mobil beauftragte Ecolog-Institut in Hannover nach 1-jähriger Verzögerungstaktik seine Ergebnisse selbst veröffentlichen musste. Vielleicht kann das im Juni 2001 in Berlin von verschiedenen deutschen Netzanbietern gegründete Informationszentrum Mobilfunk als erster Erfolg gewertet werden.


Weitere Argumente vonnöten?
nach oben
Ja, die Auswahl bitte. Nein, überzeugt.


4. A r g u m e n t

Problemlösung



In Zusammenarbeit mit einem österreichischen Unternehmen hat die IGEF ein Gerät entwickelt, das die biologisch schädigenden Anteile der Mobilfunkstrahlung partiell absorbiert - ohne dass die Funktionalität des Handys beeinflusst wird. Diesen Skalarabsorber gibt es handygroß mit einer Reichweite von 2 Metern und als stationäres Gerät mit einem Wirkungskreis von 15 Metern käuflich zu erwerben. Inwiefern der Skalarabsorber schon bald in elektronische Geräte integriert werden kann, wird gegenwärtig getestet, so die IGEF.
nach oben Ein sudanesischer Elektroingenieur hat 2 Patente zum Schutz angemeldet:
  • eine elektrisch leitende Chemikalie auf dem traditionell arabischen Kopftuch schirmt gegen Hochfrequenzen ab
  • ein kleines elektronisches Gerät verändert die Feldstrahlung der Handy-Antenne und hält sie so vom Kopf fern
Die Produkte werden zunächst nur in der Golfregion vertrieben.

Quelle: Dörte Saße, NandoNet, AFP 4.3.1998



Weitere Argumente vonnöten?
nach oben
Ja, die Auswahl bitte. Nein, überzeugt.

nach oben F a z i t

Dann lassen Sie das Handy grundsätzlich ausgeschaltet und benutzen es nur im Notfall.


presented by (c) medeax 2001